Die Grundidee hinter der Aktionsreihe besteht darin, dass die Grüne Jugend mindestens in der zweiten Osterferienwoche vermehrt gemeinsam ÖPNV nutzen möchte um Menschen (oftmals Jugendliche), die mit ihrer laut abgespielten Musik ihre Mitmenschen stören. Leider trauen sich die meisten Fahrgäste bis heute nicht, einzugreifen, wenn sie durch den Lärm anderer belästigt werden. Wir wollen ein Bewusstsein für das Problem schaffen und außerdem unseren Mitbürgern Zeigen, was man machen kann. Das ganze soll passieren, indem wir, wenn wir auf solche Jugendlichen treffen, aktiv werden, selbst Musik ertönen lassen und ggf. auch Flyer verteilen. Wichtig für die Durchführung ist jedoch, dass wir tatsächlich erst aktiv werden, wenn wir auf ein solches Problem treffen. Außerdem soll die Aktion auch in erster Linie Spaß machen und ein Versuch sein, mal alternative Aktionsideen verstärkt umzusetzen.
Folgende Aspekte müssen vorbereitet werden:
Wenn wir dann unterwegs sind und auf Handymusiker treffen, sind wir dran: Mindestens zwei von uns (je nachdem, wie viele an der Aktion teilnehmen) sollten sich in Nähe des Musikers bringen und ihre eigenen Musik (Volksmusik, Kinderlieder, Klassik) anmachen. Treffen wir auf eine Gruppe von mehreren Jugendlichen sollten wir möglichst viele sein, sonst provozieren wir ggf. einen Übergriff. Ein oder zwei andere von uns machen sich dran und verteilen ggf. unsere Flyer an die anderen Fahrgäste oder richten an paar Worte an die Fahrgäste. Das alles jedoch nur optional. Ein eigentlicher Flashmob würde eine solche Erklärung nicht liefern. Ein eignetlicher Flashmob würde jedoch auch nicht auf einen Reiz reagieren, sondern einfach agieren. Wir sind halt anders
. Die Durchführung an sich sollte eigentlich möglichst spontan gehalten werden. Wichtig ist in erster Linie, dass wir nicht Gefahr laufen, in ernsthafte Konflikte mit den Handymusikern zu kommen. Safety first!
Nach unserer Aktionswoche sollten wir vielleicht eine Pressemitteilung rausgeben, um für die Problematik mal eine Öffentlichkeit zu schaffen. Wir können daraus auch einen öffentlichen Brief an die Verkehrsunternehmen machen, um diese außerdem ein bisschen unter Druck zu setzen.