Protokoll vom 20.06.2008

Datum 20.06.2008
Sitzungsleitung Ada
Protokollführung Ada
Anwesende Mitglieder Johanna, Matthi, Simon, Ada (Katha)
Gäste keine
Tagesordnung Planung 20.06.2008

Begrüßung

Ada, die die Sitzungsleitung und das Protokoll übernimmt, begrüßt alle Anwesenden und entschuldigt Kevin, der krank Zuhause bleiben musste.

Indienhilfe Bottroper Realschulen

Es ist ein Brief von Prälat Linse im Grünen Büro angekommen, in dem der Pfarrer anbietet, im Juli zu einer Sitzung zu kommen, um seine Indienhilfe vorzustellen und die Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend zu besprechen. Nach Absprache mit allen Mitgliedern (Kevin und Patrick werden angerufen) steht entweder der 4. oder 11. Juli als möglicher Termin zur Verfügung. Ada wird mit Prälat Linse einen dieser Termine vereinbaren.

Mails der letzten Woche (Patrick)

Es wird kurz zusammengefasst, welchen Inhalt die Mails der vorherigen Woche hatten, die von Patrick eingeleitet wurden, um alle Mitglieder auf denselben Stand zu bringen. Man betrachtet die Diskussion um die soziale Ungerechtigkeit bei EM-Punblic-Viewing-Festivals durchaus als Problematik, aber viel mehr als ein Anstoß für eine Reihe von organisatorischen Schwierigkeiten, die wieder in der GJ aufgetaucht sind.

Es wird kurz über das Public Viewing diskutiert, wobei Johanna darauf aufmerksam macht, dass es man zu den Fanfesten in Bielefeld auch keine eigenen Getränke etc. mitbringen könne, das aber nicht so schlimm sei, weil auf dem Festgelände kleine Läden und Kioske stehen, in denen man sich zu minimal erhöhten Preisen versorgen könnte. In Gelsenkirchen ist es wohl deshalb so teuer, sich Getränke etc. auf den EM-Festivals zu besorgen, weil diese von einem Catering-Service gestellt werden, der immer viel teurer ist als der Einzelhandel. Weiterhin gibt es die Meinung, dass die Verantwortlichen durchaus das Recht haben, dem Alkoholkonsum durch das Verbot von mitgebrachten Getränken zu begegnen, da es doch enorm umständlich ist, alle mitgebrachten Flaschen etc. zu überprüfen. Unsozial hingegen sind die Preise des Catering-Services, allerdings wird schnell klar, dass es in Gelsenkirchen keine genügend großen Plätze gibt, die ein Fan-Fest fassen könnten, auf dessen Gelände noch Läden zur Eigenversorgung stehen wie es in Bielefeld der Fall ist. An diesem Punkt wird die Diskussion abgebrochen.

Auch wird kurz über das Verschuldungstheater im Sinne Erlassjahrs geredet. Wenn man die Zielsetzung dahingehend modifiziert, dass man lediglich informieren bzw. aufmerksam machen möchte und nicht auf Diskussionen mit den Gelsenkirchener Bürgern besteht, wird die Idee wieder aufgenommen. Ada soll Kevin darum bitten, in der nächsten Sitzung nochmal genauer darüber zu informieren.

Die Mitglieder sehen ein, dass Patricks Besorgnisse im dem Maße gerechtfertigt sind, als dass Vorschlägen, die in eine Sitzung eingebracht werden, oft zuerst eine negative Grundhaltung entgegengebracht wird. Matthi führt diese Tatsache darauf zurück, dass sich die Grüne Jugend GE oft zu viele Aktionen/ Themen gleichzeitig vornimmt, die nicht zum Abschluss gebracht worden sind, bevor ein neuer Vorschlag eingeht. Dies erwecke den Eindruck, dass man zwar viel in Angriff nehme, aber letztendlich nichts schaffe. Deshalb sei man neuen Vorschlägen gegenüber wohl so misstrauisch gesinnt.

Die Gruppe bespricht eine mögliche Lösung der Thematik und hält folgende Vorschläge fest:

a) Es soll eine formale Unterteilung in Aktionen und Themen geben, damit sich beides nicht so ineinander vermischt, dass während der Sitzungen ziellose Diskussionen geführt werden.

b) Aktionen werden erst dann intensiv besprochen, wenn ein Konzept vorliegt, dass von dem Aktionsbeauftragten (meistens die Person, die die Aktion vorgeschlagen hat) ausgefertigt und bei einer Sitzung vorgelegt wird. Allerdings muss dies zwecks Tagesordnung rechtzeitig angegeben werden. Ansonsten werden Aktionen „nur“ vorgeschlagen und deren Bearbeitung von der Mitgliederversammlung genehmigt – dieser Prozess ist ungefähr so zu verstehen wie Kevin das mit seiner Idee eines Entschuldungsnetzwerkes in GE durchgeführt hat. Dabei sei angemerkt, dass die Aktionsbeauftragten erst einmal keinen terminlichen Druck haben, es sei denn die MV bittet darum, einen bestimmten Termin einzuhalten, weil die Aktion eine einen bestimmten Zeitraum besonders gut hineinpasst.

c) Was die Themen anbelangt, sollten nicht mehr als 2-3 Großthemen pro Halbjahr durchgenommen werden, weil sonst der rote Faden in den Sitzungen verloren geht. Diese Themen sollten bei einer Sondertagung zu einem neuen Halbjahr in der Mitgliederversammlung zusammengetragen werden und vom Vorstand strukturiert werden. Konkret bedeutet das, dass der Vorstand die Themenreihenfolge festlegt und zu Beginn eines Themenkomplexes eine Liste mit möglichst vielen Unter-punkten vorlegt, die in einer Sitzung nach Interesse und Vermögen abgewogen werden können, wobei es das Ziel sein sollte, sich auf wenige bestimmte Unterpunkte zu konzentrieren und diese im Laufe des Themenkomplexes abzuarbeiten.

d) Dienstag soll zu einem Erinnerungstag werden: Ada wird vorläufig als Erinnerungs-Bob bestimmt, der immer dienstags eine E-Mail verschickt, in der aufgelistet wird, wer welche Aufgaben übernommen hat bzw. welche Punkte bei der nächsten Sitzung auf jeden Fall besprochen und evtl. vorbereitet werden sollen.

Themenblock Soziale (Un)Gerechtigkeit

Der Themenblock „Soziale (Un-)Gerechtigkeit wird nach den oben genannten Vorschlägen bearbeitet. Dankenswerter Weise hat Matthi für diese Sitzung eine Auflistung vorgenommen, die gesondert in einer E-Mail herumgegangen ist. An dieser Stelle werden nur die Unterpunkte aufgegriffen, die die Mitgliederversammlung interessant und zu Teilen schon auf „Fachleute“ aufgeteilt hat:

a) Ungleichheiten im Bildungssystem: Studiengebühren in Hessen und NRW: Matthi

b) Soziale Ungleichheiten zwischen Männer und Frauen: Frauen in Männerberufen: Warum Handwerksbetriebe Girls‘ Days anbieten, aber keine Frauen ausbilden: Johanna; Finanzielle Benachteiligung von kleinen Männern: Simon; Idee: Ergebnisse aus der Familienbild-Umfrage wieder aufnehmen: Vorstand

c) Soziale Ungleichheit nach Regionen: Soziale Unterschiede in Gelsenkirchen nach Stadtteilen: Simon;

d) Soziale Ungleichheit in Hinblick auf den Generationenvertrag: Rentnerarmut und Pflegeversicherungsänderungen: Ada; Positionen der Grünen zur Rentnerpolitik: Ada

e) !!! Kinderarmut: Die Ideen aus einer lange zurückliegenden Sitzung sollen wieder aufgenommen werden, damit für den Sommer eine Kampagne geplant werden kann; dieses Thema soll in den Block soziale (Un)Gerechtigkeit einleiten und wird daher mit Präferenz bearbeitet: Vorstand Auflistung

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dokumente/protokolle/2008/20.06.2008.txt · Zuletzt geändert: 2008/06/24 13:29 von patrick
 
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